Nordic-Walking – fit mit zwei Stöcken

Eine Variante ist das Nordic-Walking, bei dem in Anlehnung an die Technik des Skilanglaufs durch den Einsatz von Stöcken zusätzlich die Schulter- und Oberarmmuskulatur eingesetzt und trainiert wird.

Im Vergleich zum Walking können beim Nordic-Walking ein um etwa 20% höherer Energieumsatz sowie etwa 6% höhere Herzfrequenzen erzielt werden. Im Vergleich zum Walking sind beim Nordic-Walking auch die koordinativen Anforderungen größer.

Eine zusätzliche Entlastung der Gelenke konnte in wissenschaftlichen Studien bisher nicht nachgewiesen werden.

Nordic-Walking Technik

Nordic-Walking kann eine Wissenschaft sein oder einfach nur ein Sport mit vielen gesundheitlichen Vorzügen. In diesem Ratgeber wird Ihnen eine funktionale, gesundheitsorientierte Nordic-Walking Technik vorgestellt. Funktional bedeutet, dass die Stöcke gezielt eingesetzt werden, um beim Walken zusätzlich die Oberkörpermuskulatur zu trainieren.

Die Nordic-Walking Technik ist eine Mischung aus Walking und Skilanglauf. Die Stockspitzen werden nicht wie beim Wandern nahezu senkrecht vor dem Körper, sondern schräg nach hinten aufgesetzt. Durch den schrägen Stockeinsatz und spezielle Schlaufen an den Griffen können Sie sich mit den Stöcke aktiv nach vorne abdrücken.

Der Griff des Stockes wird nie fest umfasst. Beim Nach-hinten-Schwingen der Arme werden die Hände sogar leicht geöffnet, damit die Arme im Abdruck fast vollständig gestreckt werden können. Die Stöcke werden nah am Körper und parallel zur Körperachse nach vorn geführt.