Gut gekleidet – funktionale Sportausrüstung

Mit moderner Funktionskleidung macht Walking auch bei schlechtem Wetter Spaß. Denn Funktionskleidung leitet Schweiß nach außen ab, schützt vor Wind und Nässe und sorgt gleichzeitig für eine ausreichende Belüftung.

Kleidung bei Kälte und Nässe

Während bei warmen Wetter in der Regel eine Schicht leichter Kleidung ausreicht, empfiehlt es sich, bei Kälte oder Regen nach dem „Zwiebelprinzip“ zu kleiden. Das bedeutet, dass man mehrere dünne Lagen Kleidung übereinander trägt.

Als innere Schicht ist Funktionsunterwäsche aus Kunstfaser geeignet. Im Gegenteil zu Baumwolle, saugt Kunstfaser den Schweiß nicht auf, sondern transportiert diesen von der Haut weg.

Während die innere Schicht den Schweiß vom Körper wegtransportiert, dient die mittlere Schicht der Wärmeisolierung. Natürlich muss auch diese Schicht wasserdurchlässig sein, damit der Schweiß durch sie hindurch weiter nach außen geleitet werden kann. Ein dünnes Fleece ist hierfür besonders gut geeignet.

An die äußere Schicht werden die höchsten Anforderungen gestellt. Diese Schicht soll Wind und Regen abhalten und trotzdem den Schweiß nach außen durchlassen und atmungsaktiv sein. Generell gilt hier selbst bei treuren, hochwertigen Jacken: Je wasserdichter eine Jacke ist, umso weniger Schweiß wird nach außentransportiert und umso weniger atmungsaktiv ist sie.

Um für eine entsprechende Temperaturregulation sorgen zu können, sollten Jacken außerdem über verschiedene Öffnungen verfügen, die bei Bedarf geöffnet werden können, wie etwa Reißverschlüsse unter den Armen.

Als Faustregel gilt bei kaltem Wetter: Wenn man beim Aufwärmen oder zu Beginn des Trainings ganz leicht friert, ist man genau richtig angezogen.

Kopf und Hände

Der Wärmeverlust über den Kopf kann bis zu 40% des gesamten Wärmeverlustes betragen. Deshalb sind warme Kopfbedeckungen im Winter besonders wichtig. Ihre Hände sollten Sie bei Kälte ebenfalls durch dünne Handschuhe schützen.